DDR. Jürgen Noll
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Als Lebens- und Sozial­berater mit dem Schwer­punkt "Psycho­soziale Beratung" sowie als Un­ter­neh­mens­be­rater und Su­per­vi­sor (im Ex­perten­pool der WKO) greife ich auf den Er­fahrungs­schatz mei­nes eigenen viel­fäl­ti­gen Berufs­weges und auf aktuelle Beratungs­konzepte zurück. Diese Band­breite erlaubt mir, im Kontakt mit Klienten das jeweils passende Instrument flexibel einzusetzen.

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In der Leb­ens­be­ra­tung werden viele ver­schie­de­ne Me­tho­den an­ge­wen­det. Der Methoden­katalog der WKO nennt:
(1.) die tiefen­psycho­logisch-psycho­dynamische Orien­tierung, die sich auf das Bewusst­machen unbewusster Prozesse konzentriert,
(2.) den humanistisch-existentiellen Ansatz, der die Selbst­erfahrung und Selbst­verwirklichung betont,
(3.) die systemisch-sozio­dynamische Richtung, die primär das soziale Umfeld des Klienten berücksichtigen, und
(4.) verhaltens­modifizierende Ansätze, die sich auf die bewusste Änderung von erlerntem Verhalten konzentrieren.
(5.) Körper-, Bewegungs-, Atmungs- und entspannung­sorientierte Verfahren können jede dieser vier Grund­richtungen begleiten.

Meine me­tho­di­schen Zu­gän­ge im Über­blick

Systemisch-feld­theo­re­tisch

Existenzanalytisch-logotherapeutisch

Gestalttheoretisch-phänomenologisch

Als Ausgangspunkt jeder Beratung gilt für mich: Der Mensch ist ein zu Verant­wortung fähiges, auf soziale Begegnung und Beziehung ausgerichtetes Wesen, das in einem lebens­langen Wachs­tums-, Reifungs- und Ent­wick­lungs­pro­zess steht. Grund­sätzlich ist in jedem Menschen die Fähig­keit angelegt, seine Probleme zu bewältigen und Lösungen für sich zu finden. Die Ansätze, die für mich und meine Arbeits­weise prägend sind, sehen ein gelungenes Leben darin, in gutem Kontakt mit sich selbst und der Umwelt zu stehen.

Jeder Mensch hat eine eigene Art, das jeweilige äußere Umfeld sowie die innere Befind­lichkeit wahrzunehmen und für sich verständlich zu machen bzw. zu interpretieren. Dabei spielt eine Rolle, was wir genetisch an Anlagen mitbekommen und was wir uns seit unserer frühesten Kindheit durch Erfahrungen mit anderen Menschen an Mustern und Gewohnheiten angeeignet haben. Insofern gestaltet jeder Mensch sein persönliches Erleben völlig individuell und geht auch in unverwechselbar einzigartiger Weise mit sich und der Umwelt um.

Diese häufig unbewussten Muster und Gewohn­heiten lassen sich gemeinsam erforschen und damit bewusst machen. Auf dieser Grundlage kann ein Mensch entscheiden, ob und was sich verändern soll. Potenziale und Ressourcen werden ebenso erkennbar wie Hindernisse, die einer freien Entwicklung noch entgegenstehen.

Wir beleuchten gemeinsam, wie Sie aktuell den Kontakt mit sich selbst und anderen wahrnehmen und gestalten. Hierbei steht im Mittelpunkt, wie etwas erfahren, getan, gesagt oder erinnert wird. Durch eine solche Arbeit an dieser persönlichen Erfahrungsstruktur im Hier und Jetzt wird es möglich:

Es erwartet Sie KEIN im voraus festgelegter Ablauf mit einheitlichem Schema. Das würde Ihrer Einzig­artigkeit nicht gerecht werden. Vielmehr können Sie durch genaues und achtsames Hinschauen neue Wege für sich entdecken und zu mehr Selbst­bestimmung, Lebens­freude und Beziehungs­fähigkeit gelangen.

Zu Beginn unserer gemeinsamen Arbeit klären wir ausführlich Ihr Anliegen:

  • Wie ist Ihre aktuelle Situation?
  • Was soll so bleiben?
  • Was soll sich ändern?
  • Woran würden Sie Fortschritte in die Richtung erkennen, die Sie sich wünschen?

Damit legen wir gemeinsam einen roten Faden fest, welcher dem Beratungs­prozess eine Struktur verleiht. Im Mittelpunkt steht allerdings immer das, was Sie aktuell bewegt. Das kann von Termin zu Termin ganz unterschiedlich sein. Manchmal kann es bedeuten, einen weiteren Schritt entlang des roten Fadens zu gehen. Es kann aber auch bedeuten, etwas völlig Anderes zu thematisieren. Jeweils geht es darum, Sie zu unterstützen, möglichst viel von den Kräften, die Sie in Ihrer Lebens­situation bewusst oder unbewusst von innen und von außen bewegen, wahrzunehmen und Ihren ganz persönlichen Weg im Umgang damit zu finden. Viel Raum bekommt daher das Erkunden dessen, wie Ihre jeweilige Situation gerade im Moment ist. Dabei interessiere ich mich gleicher­maßen für Ihr Fühlen, Ihr Denken und Ihr Tun.

Neben gesprächsorientierten Techniken greife ich auch auf andere Inter­ventions­techniken zurück, die Ihnen durch kleine "Experimente" einen neuen Blick­winkel eröffnen, wie zum Beispiel kreative Aktivitäten, Rollen­spiele oder Aufstellungen. Auch die Beobachtung von Körper, Haltung und Bewegung macht erlernte Denk- und Verhaltens­muster im Umgang mit Gefühlen durch den Atemfluss, über die Stimme, in der Körper­spannung sowie in Mimik und Gestik sichtbar. Welche Methode der Exploration jeweils zum Einsatz kommt, passen wir gemeinsam auf Ihre Wünsche und Ihre Situation an.